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Mitteilungen des Gemeinderates vom 8. November 2021

8. November 2021

Ausschreibung Energiepreis

Die Gemeinde Wald lanciert einen Energiepreis. Bis Ende April 2022 können ihr Projekte angemeldet werden, die sich durch einen hohen Innovationsgrad, eine beträchtliche Energieeffizienz oder eine mustergültige Verwendung von erneuerbaren Energien auszeichnen. Die Preisgeldsumme beträgt 10'000 Franken.

Haben Sie in den letzten fünf Jahren ein besonders vorbildliches Projekt im Energiebereich realisiert oder werden Sie es in den nächsten Monaten finalisieren? Sie haben ein Vorhaben umgesetzt, das sich durch einen hohen Innovationsgrad, eine beträchtliche Energieeffizienz oder eine mustergültige Verwendung von erneuerbaren Energien auszeichnet? Dann melden Sie sich!

Die Gemeinde Wald schreibt einen Energiepreis aus, um Private zu motivieren, sich für Energieeffizienz und erneuerbare Energien einzusetzen und um gute
Beispiele zu würdigen. Angesprochen sind Projekte aus den Kategorien  Gebäude, Mobilität, Bildung, Erneuerbare Energieversorgung/-produktion, Energieeffizienz und weitere Pionierleistungen aus den Gebieten Klima/Energie sowie Ressourcenschonung. Zugelassen sind somit nicht nur Bauvorhaben, sondern auch anders gelagerte, umgesetzte Pläne mit Vorbildwirkung im Energiebereich.

Die Preisgeldsumme beträgt 10'000 Franken und kann auf verschiedene Teilnehmende aufgeteilt werden (Preisgeld pro Eingabe maximal 5'000 Franken). Die Eingabefrist läuft bis am 30. April 2022.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden von einer Jury aus anerkannten Fachexpertinnen und Fachexperten sowie Gemeindevertretern ausgewählt. Die weiteren Einzelheiten der Ausschreibung und die Teilnahmebedingungen finden sich unter www.wald-zh.ch/energiepreis.

 

Gemeindeversammlung steht an

Der Gemeindeversammlung vom Dienstag, 7. Dezember 2021 (Reformierte Kirche, 20.00
Uhr), werden drei Geschäfte zum Entscheid vorgelegt:

Schaffung der Stelle einer/eines Altersbeauftragten
Wald ist für ältere Menschen ein attraktiver Wohnort; die Meinung zur hiesigen Lebensqualität
teilten nahezu 70 Prozent der Teilnehmenden einer Bevölkerungsumfrage. Die demografische
Entwicklung führt zu einer kontinuierlichen Erhöhung des Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung.

Heute machen die über 65-Jährigen achtzehn Prozent aus, in ein paar Jahren wird
bereits mehr als jede und jeder Fünfte das Pensionsalter erreicht haben. Als Folge davon steigt der Bedarf an Information, Beratung und Vermittlung bei Fragen rund um das Thema Alter sowohl bei dieser Personengruppe als auch bei deren Angehörigen.

Altersarbeit umfasst Dienstleistungen, Angebote und Einrichtungen für Menschen in der dritten und vierten Lebensphase. Die stationäre und ambulante Altersversorgung stellen verschiedene örtliche Leistungserbringer sicher, eine zentrale Anlaufstelle für das Alter fehlt hingegen. Eine solche kann koordinieren und vernetzen, beraten und vermitteln, Bestehendes pflegen und neue Angebote schaffen und zu guter Letzt mit der Anspruchsgruppe kommunizieren und sie informieren. Für das breite Aufgabengebiet wird der Gemeindeversammlung eine kommunale Stelle einer/eines Altersbeauftragten mit einem Pensum von 50 Prozent beantragt, wofür Initialkosten von 15'000 Franken für die Büroeinrichtung und jährlich wiederkehrende Ausgaben von 75'000 Franken für
Büromiete, Betrieb und Personal anfallen.

Vorfinanzierung «Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Laupen»
Bei grossen Investitionen besteht das Bedürfnis, Reserven bilden zu können. Diesem Anliegen trägt das Gemeindegesetz Rechnung, indem es Vorfinanzierungen für künftige Investitionsvorhaben zulässt. Das Projekt zur Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Laupen, für das die Stimmberechtigten im vergangenen Juni Bruttobaukosten von 29,9 Millionen Franken bewilligten, stellt für die Gemeinde Wald eine beträchtliche finanzielle Belastung dar.

Die Gemeindeversammlung befindet – losgelöst vom Budget – in einem Grundsatzentscheid über die Errichtung einer Vorfinanzierung und legt die absolute Höhe derselben fest. Die Einlagen in die Vorfinanzierung sind sodann jährlich mit dem Budget zu beschliessen und können bis zum Nutzungsbeginn des Investitionsobjektes erfolgen. Anschliessend werden die Mittel der Vorfinanzierung über die Nutzungsdauer des Investitionsgutes aufgelöst, wodurch die Gemeinderechnung in Bezug auf den anfallenden Abschreibungsaufwand entlastet wird.
Für das «Projekt Laupen» beläuft sich der Abschreibungsbedarf während 33 Jahren auf jeweils gut 1 Million Franken. Die Vorfinanzierung soll eine maximale Grösse von 8 Millionen Franken erreichen, der Finanzplan sieht bis zum Nutzungsbeginn 2025 Einlagen bis 2 Millionen Franken pro Jahr vor.

Kann bis dahin die ganze angestrebte Vorfinanzierung realisiert werden, würde die jährliche
Abschreibungsquote um 240'000 Franken entlastet.

Budget und Steuerfuss 2022
Die Berichterstattung zum Budget 2022 war bereits Teil der Pressemitteilung vom 6. Oktober 2021.
Die detaillierten Anträge können auf www.wald-zh.ch/gv heruntergeladen werden.

Sportplatzprojekt wird konkret

Im Gebiet Neuhus ist die Realisierung eines Kunstrasenfussballplatzes geplant. Der Gemeinderat hat das Bauvorhaben, das auch ein Renaturieren des Hinternordbachs umfasst,
abgenommen und die Urnenabstimmung über einen Kredit von 3,95 Millionen Franken auf
den 13. Februar 2022 angesetzt.

Das neue Spielfeld löst das kleinere Spielfeld südlich der Laupenstrasse ab, das im Gegenzug einer gewerblichen Nutzung zugeführt wird, die für einen Arbeitsplatzzuwachs sorgen soll. Damit der natürliche Terrainverlauf möglichst erhalten bleibt, wird das neue Spielfeld sensibel in die Landschaft eingefügt. Der Kunstrasen hat gegenüber einem Naturrasen wesentliche Vorteile: Er lässt sich bei fast jedem Wetter bespielen, löst Kapazitätsengpässe und ist im Unterhalt günstiger. Das Projekt sieht einen unverfüllten Kunstrasenteppich vor, der bezüglich Spielkomfort und Lebensdauer mit einem verfüllten Platz gleichzusetzen ist, aber ohne umweltbelastendes Granulat auskommt, wodurch die Mikroplastikproblematik hinfällig wird. Das Club-/Garderobengebäude und die Parkplätze an der Laupenstrasse bleiben Ausgangspunkt der Sportanlage; zum Kunstrasenplatz führen ein Fussweg sowie ein Steg über den offengelegten Hindernordbach. Beim Kunstrasenplatz selbst sind lediglich zwei schlichte Container mit Toiletten und Stauraum für das Trainingsmaterial vorgesehen.

Bis zur Abstimmung wird laufend und ausführlich über das Vorhaben orientiert. Am
Donnerstagabend, 13. Januar 2022, findet zudem ein Informationsanlass statt.